Die Auferstehungsfeier am Karsamstag begann mit der Osterkerzenentzündung am Feuer vor der Kirche. Fam. Glößl hat die Osterkerze wieder besonders eindrucksvoll verziert.
Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes erfolgte dankenswerterweise durch den Chor Steirisch Tonart, als Kantor fungierte Valentin Zwitter jun. Im Anschluss fand die Auferstehungsprozession singend den Kirchberg hinab zur Franziskuskapelle statt. Der feierliche Abschluss erfolgte durch den Segen von Professor Schlacher und danach gab es noch eine kleine Agape mit gemütlichem Zusammensein.
Herzlichen Dank an alle, die in diesen Tagen mitgewirkt und mitgearbeitet haben. Erfreulich war die Teilnahme einer großen Anzahl von Ministranten, die diesmal unter der Anleitung von Sarah Viertler und ihr Team die Feierlichkeiten unterstützt haben.
Wir waren eine wunderbare Gemeinschaft – nur so kann vieles wachsen und Freude bringen!
Am Karsamstag durften wir, Sabine Korpics und Alfred Stampler die Segnung der Osterspeisen im SOS Kinderdorf, beim Glawoggerkreuz im Stübinggraben und bei der Kappelle im Königgraben abhalten.
Es waren sehr schöne, gemeinsame Feiern, an denen bei herrlichem Wetter sehr viele Menschen teilgenommen haben!
Am Anfang der Karwoche gab es für interessierte Kinder einen Ratschenbaukurs am Kirchberg. Mit den selbstgebauten Ratschen wurden die Kirchbesucher am Karfreitag vor der Kirche begrüsst.
Bei angenehmen Temperaturen fand die alljährliche Palmweihe im Kirchhof zelebriert von Professor Schlacher vor einer großen Anzahl von Gläubigen statt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Abordnung des Musikvereins, die Passion sang der Ministrantenchor.
Am Karsamstag, dem 19. April 2025, versammelten sich mehr als 160 Menschen auf dem Dorfplatz in Hinterberg, um ihre mitgebrachten Osterspeisen segnen zu lassen – und um viele vertraute Gesichter wiederzusehen. Für manche war es ein Wiedersehen nach langer Zeit oder weiter Anreise, was die Freude an der Begegnung umso größer machte.
Das Miteinander ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis – unsere Existenz lebt von Beziehung, Gemeinschaft und Nähe. So wie es Jesus vor rund 2.000 Jahren vorgelebt hat: füreinander da sein, miteinander teilen, auf Gewalt und Rache verzichten – all das sind Grundlagen für ein Leben in Frieden und Glück.
Herr Ing. Helm Sen. übernahm kurzfristig die Gestaltung der Feier und wies in seiner Einleitung auf diese wesentlichen Gedanken hin. Ein herzliches Dankeschön dafür!
Am Abend versammelten sich viele erneut – diesmal beim großen Osterfeuer auf der Marienbründl-Wiese, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Es ist immer wieder schön, dass so zahlreiche Erwachsene und Kinder am Karsamstag in der Früh auf den Kirchberg kommen, um bei der Feuerweihe dabei zu sein. Nach der Segnung des Feuers durch Herrn Pfarrer Dr. Hüttl wurden die Glutstücke rasch in die Blechdosen der vielen Kinder verteilt, um die getrockneten Holzschwämme zum Glimmen zu bringen. Einige unserer Jungscharkinder haben ihre Blechöfen sogar selber hergestellt. Anschließend schwirrten alle Weihfeuerträger und -trägerinnen in alle Richtungen aus, um das Feuer von Haus zu Haus zu tragen.
Am Vorabend des Palmsonntags versammelten sich zahlreiche Menschen vor dem Friedhofskreuz in Peggau. Es war ein freudiges Wiedersehen für viele, die sich lange nicht begegnet waren – eine Atmosphäre der Gemeinschaft und Verbundenheit erfüllte den Platz.
Pfarrer Dr. Hüttl segnete die mitgebrachten Palmzweige, bestehend aus Weidenkätzchen, und hatte auch einige echte Ölzweige dabei. Die freiwilligen Spenden dafür kommen Christinnen und Christen in Palästina zugute, die aktuell unter schweren, unmenschlichen Bedingungen leben müssen.
In seiner Predigt sprach Dr. Hüttl ein zentrales Thema an: die Gefahr überhöhter Erwartungen – sowohl an andere als auch an uns selbst. Solche Erwartungen können psychisches Leid und körperliche Not verursachen. Besonders in unserer Zeit, geprägt von ständiger Kommunikation und sozialen Medien, nehmen Mobbing, Ausgrenzung und öffentliche Verurteilungen drastisch zu.
Dr. Hüttl erinnerte an Jesus, der vor rund 2.000 Jahren von seinem Volk als politischer Befreier erwartet wurde. Weil er sich jedoch für einen gewaltfreien Weg entschied, wurde er enttäuscht und schließlich grausam hingerichtet. Doch sein Geist – geprägt von Achtung, Toleranz und Vergebung – ist bis heute ein Wegweiser für ein friedvolles und gelingendes Miteinander.
Die Botschaft lautete klar: Wir sollten weder an andere noch an uns selbst überzogene Erwartungen stellen.
Nach der feierlichen Messe gingen die Menschen – oft nach angeregten Gesprächen – mit ihren gesegneten Palmbuschen erfüllt und gestärkt nach Hause.
Dieser Abend zeigte einmal mehr, wie bedeutsam Rituale sind, die frei von Wettbewerb, Bewertung und Druck sind. Solche gemeinsamen Erlebnisse geben uns Halt, stärken unser Miteinander und wirken tief in unser Leben hinein.